Ambulante Maßnahmen


Begleitetes und betreutes Wohnen als kleines Stück der Selbständigkeit innerhalb der Gesellschaft.

 
 

Begleitetes Wohnen für erwachsene behinderte Menschen in Familien

St. Thomas ist Träger für das "Begleitete Wohnen für erwachsene behinderte Menschen in Familien" (BWF) für das Stadtgebiet Heidelberg und den Landkreis Karlsruhe.

Der Wert des „Begleiteten Wohnens für erwachsene behinderte Menschen in Familien“ 

Menschen mit seelischen Erkrankungen werden in medizinischen Einrichtungen voll versorgt, bis sich ihr Gesundheitszustand deutlich verbessert hat. In dieser mitunter langen Zeit verlieren sie oftmals den Anschluss an die Familie sowie den Freundes- und Bekanntenkreis. Gerade diese Patienten müssen aber nach der stationären Behandlung den Alltag neu erleben und sich selbst wieder in die Gesellschaft integrieren. Begleitetes Wohnen in Familien ist eine besonders effiziente Methode, um diesen Menschen eine strukturierte Lebensplanung zu vermitteln. Der Bewohner nimmt hier am täglichen Leben teil und hat die Möglichkeit zu einer relativ selbständigen Lebensführung zurückzufinden. Er erlebt lebendige, aktive Kommunikation, wobei Kinder in der Pflegefamilie das Aufeinanderzugehen zusätzlich erleichtern.

St. Thomas vermittelt geeigneten Familien und Personen einen zu ihnen passenden Menschen und bereitet das gegenseitige Kennenlernen vor. Wir begleiten alle Beteiligten nach Bedarf im Alltag und beraten und unterstützen in evtl. auftretenden Krisen, und zwar auch dann, wenn die Vermittlung erfolgreich verlaufen ist.

Die Pflegefamilie sollte ein Milieu bieten, das auf die besonderen Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten ist. Die Zuordnung eines Bewohners zu einer Pflegefamilie erfolgt also sehr individuell und berücksichtigt die individuellen Lebensweisen in toleranter Art.

Die Vorgehensweise

Wurde eine Pflegefamilie gefunden, deren Merkmale den Bedürfnissen des psychisch kranken Menschen entsprechen, so erfolgt ein erstes Kennenlernen aller Beteiligten.

Bei gegenseitiger Sympathie kann der Bewohner ein erstes „Probewohnen“ beginnen. Diese Probephase kann unterschiedlich lange dauern – bis zu drei Monaten. Erst danach wird in gegenseitigem Einvernehmen entschieden, ob der Patient bei der Familie bleiben darf und / oder will.

Die aufnehmende Familie

Informationen für aufnehmende Familien, Paare, Singles 

Bewirbt sich eine potentielle Pflegefamilie, so werden zunächst intensive Gespräche und ein ausführliches Interview geführt, um die Eignung der Familie einschätzen zu können. Es sollten unbedingt alle Familienmitglieder hinter einer solchen Bewerbung stehen. Ebenso sollte die Motivation für die Aufnahme eines psychisch kranken Menschen nicht nur finanzieller Natur sein, sondern auch karitativen Charakter haben.

  • Sie werden in einem unverbindlichen Erstgespräch ausführlich informiert
  • Sie werden von St. Thomas permanent bei allen Fragen und Problemen betreut
  • Sie sollten über genügend Wohnraum verfügen und vermieten ein Zimmer an einen unserer Klienten
  • Sie erhalten eine monatliche Betreuungspauschale und sämtliche Kosten für Unterkunft und Verpflegung ersetzt
  • Sie müssen vor Ihrer Kooperation mit St. Thomas keine Erfahrung im Umgang mit psychisch kranken Menschen haben

Die Vorgehensweise

Wurde eine Pflegefamilie gefunden, deren Merkmale den Bedürfnissen des psychisch kranken Menschen entsprechen, so erfolgt ein erstes Kennenlernen aller Beteiligten. Bei gegenseitiger Sympathie kann der Bewohner ein erstes „Probewohnen“ beginnen. Diese Probephase kann unterschiedlich lange dauern – bis zu drei Monaten. Erst danach wird in gegenseitigem Einvernehmen entschieden, ob der Patient bei der Familie bleiben darf und / oder will.

  • Wen nehme ich auf?
    Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die nicht oder nur teilweise selbständig leben können und die Hilfe im Alltag benötigen.
  • Wie lange nehme ich auf?
    Sie gehen keinerlei zeitliche Verpflichtungen ein. Es ist ihre Entscheidung, ob Sie sich für eine vorübergehende, längere oder dauerhafte Kooperation entscheiden.
  • Was muss ich tun?
    St. Thomas übernimmt die Information, Beratung, Vermittlung und Begleitung des Einzelnen. Sie stellen unserem Klienten eine Unterkunft und helfen ihm im Alltag.
  • Entstehen mir Kosten?
    Nein, Im Gegenteil: Gemeinsam mit dem zuständigen Sozialhilfeträger kümmern wir uns um die vollständige Kostenübernahme. Sie erhalten zusätzlich eine Betreuungspauschale.
  • Wer ist mein Ansprechpartner bei Problemen?
    Die Mitarbeiter von St. Thomas. Wir stehen in ständigem Kontakt zum Hausarzt, Psychiater, Betreuer und weiteren Beteiligten (Soziotherapie).

Informationen für Menschen, die eine Familie suchen

Der Klient

Bewirbt sich eine potentielle Pflegefamilie, so werden zunächst intensive Gespräche und ein ausführliches Interview geführt, um die Eignung der Familie einschätzen zu können. Es sollten unbedingt alle Familienmitglieder hinter einer solchen Bewerbung stehen.

  • Wir führen mit Ihnen ebenso wie mit der Pflegefamilie ein unverbindliches Erstgespräch, in dem wir Sie ausführlich informieren werden und Sie kennenlernen möchten, damit wir eine passende Familie für Sie suchen können.
  • Sie werden von St. Thomas permanent bei allen Fragen und Problemen betreut
  • Sie wohnen in einem eigenen Zimmer und leben gemeinsam mit anderen Menschen in einem Haushalt
  • Sie erhalten Hilfe im Alltag - bei Arztbesuchen, Medikationsfragen, Behördengängen und bei der Freizeitgestaltung
  • Wir bereiten Ihnen hiermit den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben
  • Sie erhalten eine Wohnmöglichkeit mit familiärem Anschluss

Die Vorgehensweise

Wurde eine Pflegefamilie gefunden, deren Merkmale Ihren Bedürfnissen entspricht, so erfolgt ein erstes Kennenlernen aller Beteiligten. Bei gegenseitiger Sympathie können Sie als Bewohner ein erstes „Probewohnen“ beginnen. Diese Probephase kann unterschiedlich lange dauern – bis zu drei Monaten. Erst danach wird in gegenseitigem Einvernehmen entschieden, ob Sie bei der Familie bleiben dürfen und / oder wollen.

 
 

Ambulant Betreutes Wohnen für behinderte Menschen (ABW)

Seit Oktober 2001 hat St. Thomas die Mitträgerschaft für die „fachlich betreuten Wohnformen für volljährige behinderte Menschen“ (ABW) im Landkreis Karlsruhe.

Hierbei ist es Aufgabe, den Bewohnern "Hilfe zur Selbsthilfe" zu vermitteln und sie damit soweit wie möglich von stationärer, teilstationärer und ambulanter Hilfe unabhängig zu machen.

Wir zählen hier zwei Wohnungen zu unseren Einrichtungen, die im Zentrum der Gemeinde Graben-Neudorf liegen, sowie seit Januar 2010 respektive seit Oktober 2012 zwei Häuser in Waghäusel-Wiesental.

 
 

Für ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Susanne Paprotta

Diplom Sozialarbeiterin (FH)
Fon      07255 7684973
Handy  0179 6863157
paprotta@st-thomas.de

 
 
 
 
 

Kontaktadressen

 
 
 
 
 

St. Thomas e.V. – Zentralverwaltung

Josef-Reiert-Straße 4
69190 Walldorf
Tel.: 06227 83002-00
Fax: 06227 83002-50
info@st-thomas.de

St. Thomas Heidelberg

Neue Schlossstraße 1
69117 Heidelberg
Tel.: 06221 1465-0
Fax: 06221 22337

 

St. Thomas Graben-Neudorf

Fröbelstraße 3+6
76676 Graben-Neudorf
Tel.: 07255 7109-0
Fax: 07255 90537

St. Thomas Schwetzingen

Karlsruher Straße 48
68723 Schwetzingen
Tel.: 06202 12792-0
Fax: 06202 12792-20

St. Thomas Reilingen Jugend

Speyrer Straße 49
68799 Reilingen
Tel.: 06205 25860-50
Fax: 06205 25860-59

 
 
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