Anliegen

Das Anliegen von St.Thomas e.V.

Die Geschichte der Psychiatrie ist eine sehr lange und sehr traurige. Die psychisch kranken Menschen wurden über die Jahrhunderte unterdrückt – nicht nur in Deutschland, sondern in allen Kulturen. Noch zu Beginn der 70er Jahre war es üblich, sie in kleinen Zimmern einzusperren und ihnen jegliche Freiheit zu nehmen.

In dieser Zeit entstand St. Thomas, und wir haben begonnen, die kranken Menschen human und freiheitlich unterzubringen. So hat St. Thomas viel zur Öffnung der Psychiatrie nach außen hin beigetragen.

Gründer der Einrichtung und ärztlicher Leiter Prof. Dr. Frank Guido Brecht | psychiatrische Nachsorgeeinrichtung | St.Thomas e.V
Gründer der Einrichtung und Ärztlicher Leiter: Prof. Dr. Frank Guido Brecht

Unsere Bewohner sind mitten im Leben

Die St. Thomas Nachsorgeeinrichtungen befinden sich in Heidelberg, mitten in der Altstadt, in Graben-Neudorf, im Kern des Ortsteils Neudorf und in Schwetzingen, in unmittelbarer Nähe des Schlosses und der Innenstadt. Unsere Bewohner sind also in das jeweilige soziale Gefüge bestens integriert. Sie leben mitten in der Stadt oder mitten im Dorf. Sie nehmen an den gesellschaftlichen Ereignissen teil. Wir bieten den Patienten viele Möglichkeiten, sich zu entfalten. Über vieles entscheiden sie selbst und tragen zu ihrem Lebensunterhalt bei.

In der Vergangenheit haben wir viel für unsere Patienten erreicht, davon zeugt schon 1997 die Verleihung des internationalen „Lilly Schizophrenia Re-Integration Award“ und im Jahr 2002 die Auszeichnung mit dem 1. Preis für innovative Konzepte in der Psychiatrie, dem „Astra Zeneca Award“. Auch für die Zukunft haben wir noch eine Menge Pläne.

Einrichtungen wie St. Thomas sind nötiger denn je, denn noch immer werden psychisch kranke Menschen nicht so behandelt und akzeptiert wie körperlich Kranke. Diese Einstellung in unserer Gesellschaft muß geändert werden.